Die Unispitäler Zürich und Genf sind seit 2019 als nationale Referenzzentren für die Behandlung von Ebola-Infizierten und ähnlichen hochansteckenden Erkrankungen eingerichtet. Obwohl bislang keine Anfragen zur Aufnahme Ebola-Patienten in der Schweiz eingegangen sind, wie das Bundesamt für Gesundheit gegenüber Keystone-SDA mitteilte, wird die Situation sorgfältig beobachtet und es besteht ein regelmäßiger Austausch mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Ein historisches Beispiel ist die Behandlung eines kubanischen Arztes durch das Unispital Genf im Jahr 2014, der sich während einer Hilfsmission in Sierra Leone infiziert hatte; seine Aufnahme erfolgte auf Anfrage der WHO.