Der Winterthurer Stadtrat erlebt eine bedeutende Neuaufstellung. Nach den Wahlen vom 10. Mai übernimmt Stefan Fritschi (FDP) das Amt des Stadtpräsidenten, während das Departement der technischen Betriebe an Martina Blum (Grüne) geht. Die bisherige Leiterin dieses Bereiches, Martina Blum, gibt ihr Schul- und Sportdepartement an Romana Heuberger (FDP) weiter. Andreas Geering von der Mitte übernimmt das Sicherheits- und Umweltdepartement. Christa Meier (SP), Vizepräsidentin des Stadtrates, sowie die SP-Stadträte Kaspar Bopp und Nicolas Galladé behalten ihre bisherigen Aufgaben. Das neu formierte Gremium wird am 1. Juli seine Arbeit aufnehmen und sieht sich für zukünftige Herausforderungen gut gerüstet. Im Kanton Zürich setzt man ab dem Abstimmungssonntag, den 14. Juni, verstärkt auf digitale Technologien im Wahlprozess. Die elektronische Auszählung (E-Counting) wird in neun Gemeinden eingeführt, um den organisatorischen Aufwand zu reduzieren und die Fehleranfälligkeit bei der Stimmabgabe zu minimieren. Dabei werden die Stimmzettel gescannt und mit spezieller Software ausgelesen. Dieser Schritt betrifft rund 60.000 Stimmberechtigte, was etwa 6 Prozent der Gesamtzahl im Kanton ausmacht. Die Stadtzürcher FDP hat Përparim Avdili nach den Erneuerungswahlen am 8. März erneut als Parteipräsidenten bestätigt, obwohl dieser das Ziel, in den Stadtrat gewählt zu werden, verfehlt hatte. Die Vizepräsidien der FDP werden nun von Sonja Rueff-Frenkel und Neo-Gemeinderätin Alana Gerdes übernommen. In Winterthur wurde ein Nest der Asiatischen Hornisse entdeckt, die ersten ihrer Art im Kanton Zürich. Diese invasive Spezies stellt eine Gefahr für die einheimische Bienenpopulation dar und wird daher bekämpft. Verdachtsfälle sollten auf einer nationalen Meldeplattform gemeldet werden. Der Kanton Zürich hat seine Eigentümerstrategie für den Flughafen Zürich AG überarbeitet, um die Interessen des Kantons zu stärken und eine Reduzierung der Flugbewegungen nach 23 Uhr sowie der Treibhausgasemissionen zu erreichen. Eine Genehmigung durch den Kantonsrat ist noch erforderlich. Die FDP von Zürich hat juristisch gegen die geplante Umnutzung des Corso-Hauses protestiert, wobei sie fordert, dass eine Entscheidung über das Kino, welches nur bis 2029 weiterbetrieben werden soll, durch das Stadtparlament getroffen wird. Die Beschwerde wurde jedoch vom Bezirksrat abgewiesen. Das Freibad Auhof in Schwamendingen steht vor einer umfassenden Sanierung und Erweiterung, die bis 2029 andauern soll. Mit Kosten von insgesamt rund 36,9 Millionen Franken wird das Bad modernisiert und erweitert. Der Kanton Zürich setzt auf sogenannte Forensic Nurses zur Bekämpfung unzureichend gemeldeter Fälle sexueller und häuslicher Gewalt. Die Initiative zeigt bereits Erfolge bei der Entlastung von Opfern und medizinischem Personal, weshalb sie bis 2030 fortgesetzt wird.