Luzern setzt sich mit der Krise in Rojava auseinander. Der Stadtrat zeigt Interesse an Unterstützung, jedoch ohne den Vorschlag der Grünen vollständig zu übernehmen.
Der Luzerner Stadtrat plant eine Untersuchung, um humanitäre Hilfe für das nordsyrische Gebiet Rojava zu koordinieren. Erste Schritte sollen unternommen werden, sobald dies möglich sei, so die Antwort des Stadtrats auf einen Vorstoss der Grünen/jungen Grünen. Der Antrag fordert die Prüfung von Möglichkeiten zur humanitären Unterstützung und Sensibilisierung für die Krise.
Die Region Rojava leidet unter bewaffneten Konflikten, wobei Städte wie Kobane belagert sind. Obwohl der Stadtrat die Bedenken der Grünen/jungen Grünen teilt, sieht er aktuell keine Notwendigkeit für zusätzliche Aktionen auf Bundesebene.
Laut Stellungnahme verfügt Luzern über folgende Hilfsinstrumente:
– **Nothilfe**: Der Stadtrat unterstützt regelmäßig die Glückskette finanziell. Bei einer Spendenaktion für Rojava ist eine Unterstützung geplant.
– **Globale Solidarität**: Für langfristige Projekte sind Beiträge vorgesehen, wobei das Verfahren 2026 beginnt. Der Stadtrat erwartet, dass Anträge hohe Priorität erhalten könnten.
– **Projektkooperation**: Eine mögliche Zusammenarbeit mit der DEZA wird geprüft, um Projekte in Nordsyrien zu unterstützen.
Quellen: Stellungnahme des Luzerner Stadtrats zum Postulat der Grünen/Jungen Grünen und Vorstoss von Stadt Luzern.