Am Freitag geriet der Bitcoin unter Druck und fiel unter die Marke von 67.000 US-Dollar, angetrieben durch wachsende Verunsicherungen infolge des andauernden Konflikts im Iran. Die älteste und bekannteste Kryptowährung erreichte mit 66.201 Dollar ihren niedrigsten Stand seit dem 9. März bei der Handelsplattform Bitstamp, nachdem sie am Morgen noch bei 69.000 Dollar notiert hatte.
Seit Ausbruch des Konflikts bewegt sich der Bitcoin in einer relativ engen Spanne ohne klare Richtung. Timo Emden von Emden Research erläutert: «Der Bitcoin schwankt zwischen Risikoaversion und seiner Rolle als alternative Anlageklasse». Die zunehmende Risikoscheu der Investoren, bedingt durch die ungewissen Auswirkungen des Nahostkonflikts auf die Weltwirtschaft, belastet den Kurs. Zudem sieht Emden das charttechnische Bild angespannt.
Ein weiterer Rückfall unter 60.000 Dollar hält Emden für möglich. Im Januar lag der Bitcoin-Kurs noch bei fast 100.000 Dollar. Der volatile Kryptomarkt ist bekannt für seine starken Ausschläge, die das hohe Risiko des Krypto-Investments verdeutlichen.