In den letzten Jahren erlebte der Markt für Solarstrom eine starke Expansion. Doch nun vollzieht sich eine Trendumkehr, die bei CKW zu Entlassungen geführt hat. Wie aus einem Bericht der Luzerner Zeitung hervorgeht, wurden 30 Mitarbeiter entlassen, während weitere 30 mit Änderungskündigungen konfrontiert sind.
Die Gründe für diese drastischen Maßnahmen liegen in der Marktsättigung und den niedrigen Einspeisevergütungen für Solarstrom. Energiekonzerne erhalten zudem zu viel unerwünschten Strom von Besitzern von Solaranlagen. Im Jahr 2025 wurde zum ersten Mal weniger Solarleistung installiert als im Vorjahr, was einem Rückgang von etwa 15 Prozent entspricht. CKW spürt diesen Trend besonders bei Einfamilienhäusern.
Bereits Ende 2025 hatte das Unternehmen seine personellen Ressourcen angepasst, um den Solar-Rückgang mit anderen Projekten auszugleichen. Diese Strategie scheint nicht mehr tragfähig zu sein, was sich auch auf den Wärmemarkt auswirkt, wo der Rückgang noch deutlicher ist.
In der vergangenen Woche erfolgten 30 Entlassungen bei CKW. Zusätzlich erhielten weitere 30 Mitarbeiter Änderungskündigungen und haben bis Ende der Woche Zeit, einen neuen Vertrag an einem anderen Standort anzunehmen. So werden beispielsweise Mitarbeiter vom Solarbereich in Sursee nach Reussbühl verlegt. Die betroffenen Angestellten arbeiteten in verschiedenen Funktionen an acht Standorten in den Kantonen Luzern, Zürich, Bern, Solothurn, Basel-Stadt, St. Gallen und Zug.
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