Im Zuge neuer Maßnahmen hat die EU Sanktionen verhängt, um der Verschleppung ukrainischer Kinder nach Russland und in besetzte Gebiete entgegenzuwirken. Ziel sind 16 Einzelpersonen sowie mehrere Organisationen, denen Deportationen oder Zwangsadoptionen zur Last gelegt werden.
Die EU geht davon aus, dass seit dem Beginn des Ukraine-Krieges über 20.000 Kinder verschleppt wurden. Die Sanktionen umfassen das Einfrieren von Vermögenswerten und Ein- sowie Durchreiseverbote.
Diese Maßnahmen wurden während eines Treffens in Brüssel verkündet, welches sich mit der Rückführung dieser Kinder befasste. Erstmals nahm die Schweiz als Mitglied an der internationalen Koalition teil, nachdem sie zuvor lediglich Beobachterstatus innehatte.