Präsident Cyril Ramaphosa von Südafrika hat signalisiert, dass er trotz zunehmenden Drucks nicht zurücktreten wird. In einer Fernsehansprache an das Land versicherte er, im Amt zu bleiben und die gegen ihn erhobenen Vorwürfe gerichtlich anzufechten.
Der Hintergrund dieser Entwicklungen ist die so genannte Farmgate-Affäre. Das Verfassungsgericht nahm vor kurzem ein Amtsenthebungsverfahren wieder auf, das sich um den Diebstahl von Bargeld in Fremdwährungen dreht, welches 2020 von Ramaphosas Farm gestohlen wurde.
Ein unabhängiges Gremium hat erste Anzeichen für mögliche Verfehlungen des Präsidenten festgestellt. Ramaphosa bestreitet jedoch die Vorwürfe und plant, den entsprechenden Bericht vor Gericht anzufechten.