“Kassensturz” und “Saldo” untersuchten zehn Campingmatten im Prüflabor Ipi in Stuttgart. Diese Matten, die sich für Wanderungen eignen und preislich zwischen 50 und 160 Franken liegen, wurden auf ihre Leistungsfähigkeit hin überprüft. Paula Zeller, Testleiterin und erfahrene Camperin, betont: «Eine Campingmatte muss universell einsetzbar sein und wenig Platz im Rucksack beanspruchen.» Die Matten werden entweder selbst- oder manuell aufgeblasen.
Das Prüfergebnis zeigt, dass selbstaufladbare Matten nicht ohne zusätzliche Luftaufnahme funktionieren, wodurch ein direkter Vergleich mit manuellen Modellen möglich ist. Die Forclaz-Matte von Decathlon überzeugt als preiswertes Spitzenmodell für 50 Franken mit hervorragender Handhabung und Isolation.
Die teuerste Matte von Exped, zum Preis von 159 Franken, wurde Testsiegerin genannt und erhielt das Prädikat «sehr gut» vor allem im Bereich Liegekomfort und Material. Im Vergleich schnitten die dünneren Matten von Forclaz, McKinley oder 46 Nord auf unebenen Untergründen schlechter ab als dickere Modelle von Rab oder Exped.
Kopfteile an mehreren Matten erwiesen sich im Test nicht als vorteilhaft. «Sie sind zu hart, da die Luft oben bleibt und der Körperschwerpunkt fehlt», erklärt Zeller.
Bei der Isolation schnitten alle Modelle gut bis sehr gut ab; nur das Hermex-Modell wurde als ungenügend bewertet, was eine Optimierung nach sich ziehen könnte. Das Zusammenrollen gestaltet sich bei manchen Modellen wie jener von Robens mühsam und erfordert wiederholtes Luftentfernen.
Im Gegensatz dazu lassen sich Forclaz- oder Hermex-Matten schnell einpacken. Ihre Erfahrungen mit Campingmatten sind gefragt – teilen Sie uns Ihre Meinung!
Quelle: Espresso, Dienstag 12.05.2026, 08:10 Uhr; Christof Schneider