Das US-Raketenabwehrsystem Patriot, dessen Beschaffung der Schweizer Bundesrat initiierte, könnte mit Kosten von bis zu doppelt so viel wie geplant einhergehen. Diese Einschätzung teilen die Zeitungen von Tamedia und CH Media. Ein Vertreter des Bundesamts für Rüstung gab gegenüber SRF zwar keine konkrete Bestätigung über eine Verdoppelung der Kosten, verwies jedoch auf erwartete Mehrkosten in Höhe von “50 Prozent plus”. Ursprünglich hatte der Bundesrat die Luftabwehrraketen für 2,3 Milliarden Franken bestellt.
Die Lieferung des Systems verzögert sich bereits um mehrere Jahre aufgrund des Ukraine-Krieges. Die Zeitungen berichten zudem von weiteren Verzögerungen infolge der Konflikte im Iran.