Ende 2025 verzeichnete die Zahl der Auslandschweizerinnen und -schweizer einen weiteren Anstieg, jedoch langsamer als zuvor. Die Schweizer Staatsangehörigen im Ausland beliefen sich auf rund 836’000 Personen, was einem Wachstum von 1,4 Prozent entspricht, wie «SRF» mitteilt. Fast die Hälfte dieser Bevölkerung lebt in angrenzenden Ländern wie Frankreich, Deutschland oder Italien, so der Bericht weiter.
Etwa 21 Prozent der Auslandschweizer sind Minderjährige, über die Hälfte fällt in die Altersgruppe von 18 bis 64 Jahren. Ungefähr ein Viertel ist älter als 65 Jahre alt, ergänzt das Bundesamt für Statistik.
Im Vergleich dazu lag die Zahl der im Ausland lebenden Schweizer Ende 2024 bei rund 826’700 Personen mit einem Wachstum von 1,6 Prozent. Dies verdeutlicht, dass die Zunahme anhält, jedoch verlangsamt wurde, wie das Bundesamt für Statistik hervorhebt.
Ein Faktor der langsameren Steigerungsrate 2025 ist nach Angaben des Bundesamtes auf präzisere Meldesysteme für Todesfälle in bestimmten Ländern zurückzuführen. Diese Änderungen beeinflussen die statistische Erfassung und bewirken eine leichte Dämpfung des Wachstums.
Europa bleibt mit etwa 64 Prozent der Hauptstandort für Auslandschweizer, wie «Swiss Info» berichtet. Regionen wie Asien, Nordamerika und Ozeanien verzeichnen ebenfalls moderate Zuwächse, jedoch auf niedrigerem Niveau.
Für Asien wurde im Jahr 2025 ein leicht höheres prozentuales Wachstum im Vergleich zu einigen westlichen Gebieten festgestellt. Dennoch ist die absolute Anzahl der Auslandschweizer in diesen Regionen geringer. Diese Entwicklung unterstreicht, dass Migration global weiterhin nach bestimmten Mustern verläuft.