Autorin: Michelle Keller
Am Samstag wurde ein junger Mann im Alter von 18 Jahren bei einem Abstieg vom Pilatus von einer Lawine erfasst und verschüttet. Die alarmierten Rettungskräfte fanden den Verletzten schnell und bargen ihn mit schweren Blessuren.
Zwei junge Wanderer hatten sich am Samstagnachmittag in Richtung Pilatus aufgemacht, um die Steinbockhütte zu erreichen. Unterwegs trafen sie eine weitere Person; so wurde aus ihnen ein Trio. Laut Mitteilung der Kantonspolizei Nidwalden begegnete das Trio später zwei Personen, die vor den Gefahren des Weges warnten und zur Umkehr rieten. Daraufhin entschlossen sich alle fünf, gemeinsam zurückzukehren.
Gegen 15 Uhr erreichte die Gruppe eine besonders riskante Passage, in der sie nacheinander absteigen wollten. Plötzlich löste sich oberhalb der dritten Person eine Lawine. Der junge Mann wurde erfasst und verschüttet. Sofort wurden Rettungsmaßnahmen eingeleitet: Die Rettungsflugwacht mit zwei Helikoptern, ein ziviler Heli aus Uri sowie zwei Mitglieder der Alpinen Rettung Schweiz mit Lawinensuchhunden waren im Einsatz.
Die Suchhunde ermöglichten eine schnelle Ortung des Verschütteten. Die Rega transportierte den Schwerverletzten in ein Spital außerhalb des Kantons.
Verwendete Quellen:
Medienmitteilung der Kantonspolizei Nidwalden.