Unter erschwerten Umständen fanden in Palästina nach dem Ausbruch des Gaza-Kriegs erstmals wieder Wahlen statt. Obwohl sie laut Susanne Brunner, SRF-Auslandredaktorin, kaum politische Konsequenzen haben dürften, sind sie symbolisch von großer Bedeutung. In etwa 200 Gemeinden wurden die Lokalwahlen abgehalten, wobei im Gazastreifen improvisierte Wahlurnen und das Abstimmung in Zelten ohne Strom bei anhaltender Gewalt zum Einsatz kamen. Brunner betont, dass diese Wahlen vor allem ein Zeichen der Hoffnung darstellen.
Gleichzeitig bleibt die Zukunft nationaler Wahlen ungewiss – dies wird unter anderem durch politische Blockaden und die Rolle Israels beeinflusst.