Der italienische nationale Zivilschutzdienst hat nach dem Brand im Wallis umfangreiche Mittel für die medizinische, psychologische und logistische Unterstützung der betroffenen Landsleute bereitgestellt, wie aus einer Mitteilung des Büros von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hervorgeht. Die Regierung in Rom weist zudem darauf hin, dass die Verantwortlichen im Wallis möglicherweise eine Mitschuld an der Brandentstehung tragen und fordert daher Schadenersatz von allen beteiligten Parteien.
Trotz dieser Vorwürfe erhielt die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis bisher keinen entsprechenden Antrag, wie sie auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA antwortete. Bei dem verheerenden Brand in der Silvesternacht in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana kamen 41 Menschen ums Leben und 115 weitere wurden teils schwer verletzt. Unter den Toten befinden sich sechs Italiener, und etwa zehn Verletzte sind ebenfalls aus Italien.
Echo der Zeit, 29.04.2026, 18:00 Uhr; srf/sda/hues; hosb; noes