Bei einer koordinierten Aktion im gesamten Kanton hat die Luzerner Polizei hunderte Verwarnungen ausgestellt. Diese Kontrollmaßnahmen sind Teil einer regionalen Präventionskampagne gegen ablenkendes Verhalten am Steuer.
In einem umfassenden Einsatz am Mittwoch verteilte die Polizei nahezu 200 Bussen und verhängte 18 Anzeigen gegen Autofahrer und -fahrerinnen. Die Kontrollen erfolgten im Rahmen der Kampagne «Ablenkung kann töten», wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, wobei sich 44 Beanstandungen auf Ablenkungen bezogen.
Die Polizeikontrollen fanden an verschiedenen Standorten über den gesamten Kanton verteilt statt. Dabei wurden rund 250 Fahrzeuge und 270 Personen überprüft. Zusätzlich wurden Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Während der Verkehrskontrolle entstanden 18 Anzeigen, darunter 17 wegen Verstößen gegen das Strassenverkehrsgesetz und eine aufgrund von Geschwindigkeitsüberschreitung. Zudem wurden 196 Ordnungsbussen wegen verschiedener Verkehrsdelikte ausgestellt, wobei 44 dieser Fälle im Zusammenhang mit Ablenkungen standen.
Die Kampagne «Ablenkung kann töten» zielt darauf ab, die Gefahren durch abgelenktes oder unaufmerksames Führen eines Fahrzeugs zu thematisieren. Jährlich verursachen solche Unfälle in der Schweiz rund 50 Todesopfer und etwa 1’200 Schwerverletzte. Das Smartphone ist dabei häufigster Ablenkungsgrund. Die Zentralschweizer Polizeikorps sensibilisieren in den nächsten Wochen für diese Gefahr, unter anderem mittels Plakaten und Social-Media-Inhalten. Dazu gehören auch zielgerichtete Kontrollen.
Verwendete Quellen:
Medienmitteilung der Luzerner Polizei zur Präventionskampagne «Ablenkung kann töten».