Am vergangenen Sonntag mobilisierte der Slow-up Werdenberg–Liechtenstein erneut eine beachtliche Zahl an Menschen. Schon frühmorgens strömten Velofahrer, Inline-Skater und Spaziergänger in die für den Verkehr gesperrten Hauptstraßen zwischen Sennwald und Plattis sowie Vaduz bis Ruggell. Das Organisationskomitee berichtete in einer Mitteilung von etwa 44.000 Teilnehmenden – einem neuen Rekordhoch.
Die Veranstaltung, die zum 19. Mal gemeinsam von der Region Werdenberg und Liechtenstein organisiert wurde, begann mit einer Eröffnung auf dem Buchser Bahnhofsvorplatz durch Andreas Bernold, Gemeindepräsident von Wartau und Präsident des Trägervereins Slow-up Werdenberg–Liechtenstein. Mit ihm sprachen Rolf Pfeiffer, Stadtpräsident von Buchs, und Regierungsrat Hubert Büchel den Teilnehmenden ihre Begrüßung aus. Sie betonten die Bedeutung des Anlasses als verbindendes Element zwischen der Schweiz und Liechtenstein und dankten den vielen Helferinnen und Helfern sowie beteiligten Vereinen.
Zehn Gemeinden entlang der Strecke, die von 10 bis 17 Uhr für motorisierten Verkehr gesperrt war, beteiligten sich an diesem Jahr. Neben sportlichen Aktivitäten stand das gemeinsame Erleben der Region im Mittelpunkt. Verschiedene Stationen luden zum Verweilen und Mitmachen ein. Trotz der Sperrung zentraler Straßen kam es laut Mitteilung zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen, sodass die Veranstaltung insgesamt ruhig ablief.
Der jährlich stattfindende Slow-up wird seit 2006 veranstaltet und ist ein fester Bestandteil der regionalen Kultur. Die nächste Ausgabe ist für den 2. Mai 2027 geplant.