Vier Jahre intensiver Planung und ein unter Zeitdruck durchgeführter Endspurt haben es möglich gemacht: Das erweiterte Strandbad am Chamer Fussweg in Zug öffnet seine Pforten. Stadträtin Eliane Birchmeier (FDP) und Projektleiterin Sonja Torres heben das Projekt als “Perle” für die Stadt hervor.
Am Samstag feiert das nun doppelt so große Strandbad mit Sandstrand, neuen Holzplattformen und einem Seeblick-Restaurant seine Wiedereröffnung. Birchmeier und Torres teilen ihre stolzen Momente sowie Herausforderungen des Projekts.
Beide bestätigen humorvoll, dass sie noch nicht in diesem Jahr im Zugersee baden waren; die Wassertemperatur bedarf weiterer Steigerung.
Hoch hervorgehoben wird der Sandstrand mit seinem sorgfältig positionierten Steg. Torres betont den Aufwand für das präzise Strandmodell, dessen natürlicher Eindruck Kunst ist. Birchmeier freut sich über den neuen Familien- und Kinderbereich sowie die ganzjährige Offenheit des Bads als Stadtpark.
Obwohl der Winterbetrieb ungewiss bleibt, zeigt Birchmeier Optimismus für warme Tage mit Gastronomiebetrieb. Der Holzstegbau ist durch eine Einsprache verzögert; Birchmeier hofft auf gerichtliche Zustimmung.
Kommunikation mit Anwohnern verlief konfliktfrei, was die Projektleitung erfreut. Das Strandbad bietet nun über 70 Außensitzplätze und zwei neue Holzgebäude aus einheimischen Fichten. Tadashi Kawamata entwarf die Wasseranlagen.
Torres ist gespannt auf die Nutzung des Bads, insbesondere das Planschbecken mit individuell geplanten Düsen, während Birchmeier erwartet, dass die Badelandschaft Besucher anzieht. Beide sind stolz und zuversichtlich in der Annahme durch die Öffentlichkeit.
Konflikte um weitere See-Projekte spiegeln die Lebendigkeit Zugs wider, so Birchmeier. Trotz Herausforderungen wurde das Strandbadprojekt von den Bürgern deutlich unterstützt und erhöht laut Birchmeier die Lebensqualität in Zug erheblich.
Quellen: Besuch am Chamer Fussweg, Austausch mit Eliane Birchmeier.