Die Schweizer Armee beendet nach fast 150 Jahren die Nutzung des traditionellen Dienstbüchleins und wechselt zu einer digitalen Verwaltungsplattform. Ab dem 1. Juni wird das Dokument nicht mehr ausgegeben oder geführt, da sämtliche Prozesse wie Marschbefehl, Urlaubsplanung und Dienstorganisation nun über die Plattform ‘Dienstmanager’ abgewickelt werden.
An einem Medienfachgespräch am Dienstag stellte die Armee diese Modernisierung vor. In der Vergangenheit haben sich papierlose Prozesse wie Marschbefehle und Urlaubsgesuche bereits als effektiv erwiesen, wie in der Einladung zum Anlass betont wurde.
Mit der neuen Internetplattform können Angehörige der Armee ihre Militärkarriere, bisher geleistete und zukünftige Dienste sowie persönliche Daten einsehen und administrative Aufgaben digital erledigen.
Bis zur endgültigen Umstellung im Juni bleibt das Dienstbüchlein als rechtsgültiger Nachweis bestehen und muss bis zum Ende der Militärdienstpflicht aufbewahrt werden, wie von der Armee angegeben.