Am Sonntag sind die Wählerinnen und Wähler in Winterthur sowie in Zürich aufgerufen, ihre Stadtpräsidien zu bestimmen. In Winterthur führte ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen im ersten Wahlgang Anfang März dazu, dass es zu einem zweiten Durchgang kommt: SP-Stadtrat Kaspar Bopp lag knapp vor FDP-Stadtrat Stefan Fritschi. Trotzdem erreichte Bopp nicht das absolute Mehr, was den Stichwahlbedarf begründet. Michael Künzle von der Mitte-Partei hatte zuvor 17 Jahre lang die Stadtpräsidentschaft inne.
In Zürich hingegen wird der Nachfolger von Corinne Mauch (SP) bereits vorab feststehen: Raphael Golta, aktueller Sozialvorsteher und Kandidat der SP, ist ohne Gegenkandidaten. Dennoch sieht das Gesetz eine formelle Wahl vor.