Die neueste Kriminalstatistik zeigt erneut ein bekanntes Bild: Die Überrepräsentation von Ausländern, insbesondere von Asylsuchenden, bleibt bestehen. Während Ausländer etwa 30 Prozent der Bevölkerung ausmachen, sind sie für rund 60 Prozent aller Straftaten verantwortlich. Besonders deutlich ist die Übervertretung bei den Asylbewerbern. Sie stellen mit ungefähr 2,5 Prozent einen wachsenden, aber immer noch geringen Teil der Bevölkerung dar und sind für etwa 6 Prozent der Straftaten verantwortlich. Diese Zahlen schließen Personen aus, die nach negativen Asylentscheiden illegal im Land bleiben und straffällig werden, sowie andere illegale Anwesende ohne gültigen Aufenthaltsstatus.
In Diskussionen über Migration wird häufig die hohe Kriminalitätsrate unter Asylbewerbern bemängelt. Kritiker argumentieren oft, dass der kleine Bevölkerungsanteil der Asylsuchenden im Vergleich zur Gesamtbevölkerung nicht besonders relevant sei. Dagegen lässt sich einwenden, dass diese kleinen Zahlen erhebliche Kosten für den Staat verursachen und Opfer schaffen. Darüber hinaus wird die Glaubwürdigkeit des Asylsystems dadurch untergraben.
Solange diese Zahlen hoch bleiben, bleibt die Legitimität der Anwesenheit von Schutzbedürftigen sowie jener, die sich gesetzeskonform verhalten, fraglich.