Der Kampf um die Finanzierung der SRG wurde nicht nur über Geld geführt, sondern auch um politischen Einfluss. Linke Parteien und Organisationen investierten massiv in den Widerstand gegen eine Initiative zur finanziellen Reduzierung des Senders.
Die aktuelle Kriminalstatistikberichterstattung zeigt deutlich, warum Aktivisten wie Cédric Wermuth alles daran setzten. Die Statistik weist aus: Etwa 60 Prozent der Straftaten gehen auf das Konto von Ausländern. Diese Zahl ist zentral und sollte erörtert werden, da sie politische Folgen haben könnte. Doch gerade dieses Thema scheut das rot-grüne Lager.
In den Nachrichtensendungen «Tagesschau» und «10 vor 10» auf SRF wurde die Ausländerkriminalität nicht thematisiert. Stattdessen erhielten NGOs Wortmeldungen, die sich um Sensibilisierung, Prävention und Kampagnen drehten – allesamt Themen, die SP und Grüne bevorzugen. Doch eine Analyse der wesentlichen Daten bleibt aus.
Fragen nach dem Zusammenhang zwischen Zuwanderung und Kriminalität, dem Missbrauch im Asylsystem oder den Auswirkungen einer weiter anhaltenden hohen Zuwanderung bleiben unbeantwortet.
In dieser Hinsicht hat die SP genau jene Berichterstattung erhalten, die sie wünscht. Nicht unbedingt falsch, aber lückenhaft und politisch gefärbt. Die Genossen fordern – und die SRG liefert.