Der FC Aarau siegte am Montagabend mit 2:1 beim FC Vaduz, was ihm die Tabellenführung vor dem letzten Spieltag sicherte – eine Position, die er seit November nicht mehr innehatte. Der Aufstieg in die Super League blieb für Vaduz verwehrt, obwohl ein Heimsieg den vierten Erfolg nach 2008, 2014 und 2021 bedeutet hätte. Bis weit in die Nachspielzeit hielten die Gastgeber das Spiel mit einem 1:1 Unentschieden. In der 94. Minute wurde Vaduz jedoch ausgenutzt, als David Acquah von Aarau ein Kopfballtor erzielte und den entscheidenden Treffer beisteuerte.
Mit einer überzeugenden Leistung in der zweiten Hälfte sicherten sich die Gäste vor 5874 Zuschauern im ausverkauften Rheinpark-Stadion den Auswärtssieg. Vor ihrem Torerfolg hatte Aarau bereits die Latte getroffen.
Noch ist für Vaduz nicht alles verloren: Die Liechtensteiner spielen am Freitag in Wil (7.) und haben möglicherweise die günstigere Aufgabe im Vergleich zu Aarau, das Yverdon (3.) empfängt. Aktuell liegt Aarau mit einem Punkt Vorsprung vor Vaduz an der Spitze; bei Punktegleichheit würde die Tordifferenz für Vaduz sprechen.
Am Tabellenende endete das Spiel mit einer Entscheidung: AC Bellinzona verlor zu Hause gegen Wil mit 2:4 und hat keine Chance mehr auf den Klassenerhalt. Sie bleiben sechs Punkte hinter Stade Nyonnais (9.) zurück, der ebenfalls noch um den Verbleib kämpft.
Zur Randnotiz wird in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass Bellinzona als einziger Klub der Swiss Football League aufgrund finanzieller Gründe die Lizenz für die kommende Saison zunächst nicht erhalten hat.