Im mit 5874 Fans gefüllten Rheinpark Stadion entschied David Acquah in der 94. Minute das spannende Spiel zwischen Vaduz und Aarau zugunsten seiner Mannschaft, indem er den Ball per Kopf nach einer präzisen Flanke von Nassim Zoukit ins Netz beförderte. Der Jubel bei den Gästen war grenzenlos, als Schiedsrichter Urs Schnyder wenige Minuten später das Match beendete.
Hätte es nur ein Unentschieden gegeben, hätte Vaduz mit zwei Punkten Vorsprung die Challenge-League-Tabelle angeführt. Nun liegt der Druck auf Aarau, da sie am Freitag gegen Yverdon einen Sieg benötigen könnten; sogar ein Remis könnte nicht ausreichen. Vaduz, das im Auswärtsspiel bei Wil antritt, ist den Aargauern mit einem Punkt Rückstand dicht auf den Fersen. Sollten beide Mannschaften punktgleich sein, würde die bessere Tordifferenz für Vaduz sprechen.
Shkelqim Vladi hatte den FC Aarau in der 37. Minute mit einem Kopfball nach einer Ecke von Valon Fazliu mit 1:0 in Führung gebracht. Doch nur acht Minuten später glich Milos Cocic aus, indem er einen Fehler von Acquah nutzte und das Leder volley zum 1:1 im Tor der Aargauer versenkte.
Zusätzlich entschied sich das Schicksal des AC Bellinzona am Montagabend zugunsten von Wil. Mit einer 2:4-Niederlage konnte Bellinzona den Klassenerhalt nicht mehr erreichen und bleibt sechs Punkte hinter Stade Nyonnais zurück. Interessanterweise wird die Tatsache, dass Bellinzona als einziger Verein der Swiss Football League zunächst keine Lizenz für die nächste Saison aus finanziellen Gründen erhalten hat, zur Nebensächlichkeit.
SRF zwei, “Super League – Highlights”, 02.05.2026, 22:35 Uhr