Vor dem Bezirksgericht Uster müssen sich drei junge Schweizer im Alter von 21 und 22 Jahren verantworten. Sie sollen die Zürcher Kantonalbank unter Druck gesetzt haben, indem sie Bitcoin im Wert von drei Millionen Franken forderten. Drohten sie mit der Veröffentlichung sensibler Kundendaten.
Der Vorfall ereignete sich im September 2024, als die Täter eine Frist bis zum 6. September setzten, um 61 Bitcoins zu erhalten. Um Druck auszuüben, teilten sie Journalisten Daten von Kunden mit.
Ein vierter Verdächtiger kam nicht weiter in Frage, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft gegenüber Keystone-SDA bestätigte.
Den drei Männern wird versuchte Erpressung, mehrfache Verletzung des Berufsgeheimnisses sowie weitere Straftaten zur Last gelegt. Die Anklage fordert Gefängnisstrafen zwischen 13 und 30 Monaten. Der Prozesstermin ist noch offen.
Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 10.04.2026, 17:30 Uhr; sda/thon; noes