Mit den neu eingeführten Beschränkungen durch die EU für Stahlimporte sieht sich auch die Schweiz konfrontiert. Sie ist nun verpflichtet, striktere Quoten einzuhalten und höhere Zölle zu zahlen. In Reaktion darauf fordern der Hersteller Swiss Steel sowie der Branchenverband Swissmem Verhandlungen mit der EU. Ihr Ziel ist es, dass die Schweiz als bevorzugter Partner behandelt wird und nicht den gleichen Vorschriften wie andere Drittländer unterliegt. Der Stahlhandelsverband zeigt sich jedoch skeptisch bezüglich einer individuellen Lösung. Fachleute warnen zudem, dass ein Rückgang der inländischen Produktion zu steigenden Kosten und erhöhten Importen führen könnte, was wiederum die Transportwege belastet.