Am kommenden Freitag und Samstag besucht Bundesrat Ignazio Cassis Griechenland, um dort mit dem Außen- und Verteidigungsminister zu treffen sowie die neue Schweizer Botschaft offiziell einzurichten. Die Agenda umfasst Diskussionen über bilaterale Beziehungen, EU-Angelegenheiten und Sicherheitsfragen.
Das neueröffnete Gebäude der Schweizer Botschaft wird als «Schweizer Haus der Kultur, Forschung und Diplomatie» bezeichnet. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) gab am Dienstag bekannt, dass die Einrichtung eine Kombination aus der Botschaft, der Schweizerischen Archäologischen Schule in Griechenland und dem Flux Laboratory darstellt.
In Athen wird Aussenminister Cassis auch mit seinem griechischen Kollegen Giorgos Gerapetritis über bilaterale Beziehungen, wirtschaftliche und wissenschaftliche Kooperation sowie das schweizerisch-griechische Kooperationsprogramm sprechen. Die Schweiz fördert bis 2026 Projekte im Bereich Migration mit einem Budget von 40 Millionen Franken. Zudem stehen die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU, sowie die Situation in der Ukraine und im Nahen Osten auf der Agenda.
Im Gespräch mit Verteidigungsminister Nikos Dendias werden Themen wie regionale Sicherheit und die Zusammenarbeit innerhalb der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) sowie der Nato-Partnerschaft für den Frieden behandelt.