Die Luzerner Polizei hat drei Raser gefasst, die teilweise doppelt so schnell fuhren wie erlaubt. Alle beteiligten Fahrzeuge wurden beschlagnahmt.
Seit Mittwoch gab es drei unabhängige Festnahmen durch die Luzerner Polizei wegen extrem überhöhter Geschwindigkeit in 80er-Zonen, wie von der Polizei berichtet. Die Autofahrer werden nun mit Anzeigen wegen grober Geschwindigkeitsübertretung konfrontiert – bekannt als Rasertatbestand.
Ein 52-jähriger Brasilianer wurde am Mittwoch kurz nach 12:00 Uhr auf der Rothenburgstrasse in Eschenbach, in Richtung Rothenburg fahrend, mit einer Geschwindigkeit von 148 Kilometer pro Stunde anstatt den erlaubten 80 angehalten. Die Polizei nahm ihn vor Ort fest und sicherte sein Fahrzeug. Nun leitet die Staatsanwaltschaft Emmen eine Untersuchung.
Am Freitag kurz vor 17:00 Uhr wurde auf der Kantonsstrasse im Gebiet Oberrängg in Richtung Malters ein 33-jähriger Schweizer mit einer Geschwindigkeit von 150 Kilometer pro Stunde anstatt den erlaubten 80 gestoppt. Die Polizei nahm ihn fest und sicherte das Auto, die Staatsanwaltschaft Emmen führt ebenfalls eine Untersuchung.
Das extremste Vergehen ereignete sich in Sursee, als ein 20-jähriger Schweizer am Sonntag kurz nach Mitternacht auf der Kantonsstrasse in Mauensee in Richtung Sursee mit einer Geschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde unterwegs war. Er wurde festgenommen und das Fahrzeug beschlagnahmt, die Staatsanwaltschaft Sursee leitet nun eine Untersuchung.
Verwendete Quellen:
Medienmitteilung der Luzerner Polizei.