Julian Baumann berichtet über die extremen Wetterbedingungen im April. Der Monat war durch ungewöhnlich warme und sonnige Tage geprägt, was insbesondere in den Regionen Luzern und Zug zu 80 Prozent weniger Niederschlag führte. Diese Trockenheit beeinflusst die Landwirtschaft erheblich: Während Mais von solchen Bedingungen profitiert, sind Fichten durch erhöhte Anfälligkeit für Borkenkäfer gefährdet.
Der April lag mit 256 Sonnenstunden deutlich über dem Normalwert von etwa 182 Stunden. Auch die Temperaturen waren um 2 Grad höher als üblich. Dies folgte auf einen Februar, der rund 3,5 Grad wärmer war.
Nachfolgendes Wetter: Am Dienstag wird es zunehmend bewölkt mit Regenschauern und Gewittern, die Temperaturen erreichen etwa 19 Grad. Der Mittwoch bleibt wechselnd bis stark bewölkt mit erwarteten Schauern. Am Donnerstag beginnt der Tag noch bewölkt, wird dann sonniger, aber es bilden sich Quellwolken und Gewitter sind möglich. Freitag verspricht mehr Sonne, allerdings können im Bergland Quellwolken zu Schauern führen. Der Samstag bleibt größtenteils trocken und föhnig mit Höchsttemperaturen von etwa 23 Grad.
Verwendete Quellen: Meteoschweiz.