Die Wirtschaftskommission des Nationalrats plant, den reduzierten Mehrwertsteuersatz für die Hotellerie in der Schweiz bis mindestens 2035 beizubehalten. Derzeit beläuft sich dieser Satz auf 3,8 Prozent statt der üblichen 8,1 Prozent. Diese Regelung wurde ursprünglich 1996 eingeführt, um die kriselnde Hotelleriebranche zu unterstützen und kostet den Bund etwa 300 Millionen Franken jährlich. Befürworter argumentieren, dass dies der Tourismusbranche entgegenkommt, insbesondere aufgrund des starken Schweizer Frankens. Allerdings behaupten Kritiker, dass die Ersparnis für Gäste nur marginal spürbar sei. Über die Verlängerung wird der Nationalrat voraussichtlich im Sommer entscheiden.