Marc Sieger berichtet: Der Kanton Luzern hat den zweiten Planungsbericht zur Förderung der Gleichstellung zwischen Frauen und Männern vorgestellt. Dieser Bericht reflektiert bisherige Bemühungen und legt konkrete Maßnahmen fest, die an die vier zentralen Handlungsfelder des ersten Berichts anknüpfen: wirtschaftliche Unabhängigkeit fördern, Sensibilisierung vorantreiben, Signalwirkung der kantonalen Verwaltung verstärken und geschlechtsspezifische Gewalt verringern.
Seit 1994 ist die Gleichstellung gesetzlich verankert. Der erste Bericht von 2022 bis 2025 skizzierte die Aufgaben des Kantons als Dienstleister, Arbeitgeber und Vertragspartner zur Stärkung der Chancengleichheit aller Geschlechter und Lebensformen. Der aktuelle zweite Bericht bewertet nun den Einsatz von 29 Massnahmen aus der ersten Phase und ihre Effekte.
Obwohl detaillierte Ergebnisse der Umsetzungen knapp sind, betont der Kanton, dass die bisherigen Erfahrungen eine Intensivierung zukünftiger gezielter Maßnahmen ermöglichen. Weiterhin wurden auf Basis dieser Auswertungen spezifischere und messbare Ziele formuliert, um das Monitoring und die Evaluation zu optimieren.
Regierungspräsidentin Michaela Tschuor erklärte: «Die Gleichstellung bleibt eine fortwährende Herausforderung, der sich der Kanton Luzern mit diesem Planungsbericht weiterhin verpflichtet.» Die Fortschritte werden regelmäßig auf der Webseite des Sozial- und Gesellschaftsdepartements veröffentlicht. Der Kantonsrat wird den Bericht voraussichtlich in seiner Juni-Sitzung 2026 diskutieren.
Quelle: Mitteilung Kanton Luzern