Am Sonntag, dem 3. Mai, mussten Feuerwehren in der Schweiz mehreren Brandereignissen begegnen. In Bärau BE brannten Wohngebäude während der Nacht auf Sonntag komplett aus, wie die Kantonspolizei Bern berichtet. Der Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr dauerte bis in den frühen Nachmittag an; die betroffenen Häuser wurden vollständig zerstört, allerdings gab es keine Verletzten.
In Hergiswil NW meldete ein Anwohner der Kantonspolizei Nidwalden um 15.20 Uhr einen Brand in einem Wohnhaus auf der Schulhausstrasse. Die Feuerwehren aus den Gemeinden Hergiswil, Stansstad, Stans und Sarnen konnten das Feuer schnell löschen. Eine Bewohnerin konnte sich selbstständig in Sicherheit bringen; ein Rettungskräfte musste wegen einer möglichen Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden.
Beide Brände lösten Warnungen über die Bundes-App Alertswiss aus, wodurch die Bevölkerung aufgerufen wurde, die betroffenen Gebiete zu meiden und Fenster sowie Türen geschlossen zu halten.
In Lachen SZ bemerkte eine Bootsmannschaft am Obersee Rauch im Motorenraum gegen 14.30 Uhr. Das Feuer breitete sich schnell aus, woraufhin zwei Männer, eine Frau sowie zwei Kinder ins Wasser sprangen und von Passanten gerettet wurden. Die Seerettungsdienste Rapperswil und Wädenswil übernahmen die Löscharbeiten beziehungsweise die Bergung des Bootes.
Am Sonntagnachmittag kam es zudem auf der A1 bei Ittigen BE zu einem Fahrzeugbrand, welcher schnell gelöscht werden konnte. Verletzt wurde niemand, jedoch kam es zu Verkehrsbehinderungen. In Plaz Fraveschin Surses GR hatte sich im Vormittagsverlauf ein Flurbrand in der Nähe eines Hauses entwickelt, der von 14 Einsatzkräften schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden konnte.