«Die geografische und sprachliche Nähe Deutschlands und der Schweiz profitiert von den vielen Tausend Pendlerinnen und Pendlern», erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin bei einer Pressekonferenz mit dem Schweizerischen Bundespräsidenten Guy Parmelin. «Deutschland ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz; wir möchten unsere Beziehungen durch Investitionen in die Infrastruktur weiter stärken», fügte Merz hinzu.
Beide Länder seien stark von Exporten abhängig und profitierten von offenen Handelsrouten. «Daher stellt der iranische Stopp im Hormus-Kanal eine Herausforderung für beide Staaten dar», betonte er.
Merz erwähnte ebenfalls seine scharfe Beobachtung des Besuchs des russischen Präsidenten Putin in Peking: «Wir rechnen nicht mit grundlegenden Veränderungen in den strategischen Beziehungen zwischen Russland und China, aber wir hoffen natürlich, dass Präsident Xi eine Einflussnahme auf Präsident Putin erreichen kann, um das Kriegsgeschehen in der Ukraine zu beenden», so Merz abschließend.