Zum Muttertags-Wochenende wird das Wetter in der Schweiz sonnig und warm, was viele Menschen zu den Freibädern lockt. Obwohl die Wasserqualität bei kühlen Temperaturen noch nicht ideal ist, öffnen zahlreiche Badis ihre Tore.
In St. Gallen starten alle städtischen Badeanstalten am Samstag in die Saison, und auch viele Einrichtungen in Bern, Luzern sowie Chur folgen diesem Beispiel. In Zürich beginnt der offizielle Sommerbetrieb bei angenehmen 25 Grad Lufttemperatur.
Besonders beliebt ist das Strandbad Pantschau am Murtensee im Kanton Freiburg. Dort sichten Augenzeugen zahlreiche Menschen, die Beachvolleyball spielen oder Foilsurfen betreiben – eine Wassersportart, bei der ein Unterwasserflügel das Surfbrett anhebt. Der Parkplatz ist ebenfalls gut gefüllt, was auch auf das Surf Classic-Event zurückzuführen ist. Trotzdem bleibt die Wassertemperatur mit 16 Grad frisch.
Auch in anderen Regionen zieht es Menschen an die Badi, wenngleich viele vor den kalten Temperaturen zurückschrecken und sich stattdessen auf das Sonnenbaden konzentrieren. Eine Leserin von Nau.ch berichtet aus dem Lorraine-Bad in Bern von 21 Grad Lufttemperatur und einem mäßigen Besucherandrang, bedingt durch die 13 Grad warme Beckentemperatur.
Das Schwimmbad Weiermatt in Köniz beobachtet einen gelungenen Start mit 129 Gästen bis zum frühen Nachmittag. Das Strandbad Lido in Luzern meldet ebenfalls zurückhaltenden Besucherandrang, da viele lieber den Spielplatz besuchen oder das Volley-Turnier verfolgen.
Die städtischen Badeanstalten Zürichs sind seit dem Vormittag geöffnet, wobei nur das Seebad Enge am späten Nachmittag voll ausgelastet ist. Die Wassertemperaturen in den Freibädern bewegen sich zwischen 17 und 23 Grad.
Nicht nur Badis locken Besucher an: Der Parkplatz beim Moléson bei Gruyère FR ist überfüllt, da viele Wanderer unterwegs sind und ein Kinder-Radrennen stattfindet. Die schönen Bedingungen laden zum Genießen ein, doch der Regen steht laut Vorhersage bereits für den nächsten Tag an. Trotzdem bleibt das Wetter in der Deutschschweiz zunächst noch überwiegend freundlich.
Laut MeteoSchweiz sind im Nordosten bis zu 60 Prozent Sonnenschein möglich, bevor sich später Schauer- und Gewitterzellen bilden könnten.