Die Mennoniten, eine christliche Glaubensgemeinschaft aus der täuferischen Reformation mit Schweizer Wurzeln, haben Teile ihrer Bevölkerung über Europa und Nordamerika nach Mittelamerika gebracht. Dort leben sie hauptsächlich von der Landwirtschaft. Als altkoloniale Mennoniten werden jene konservativen Gruppen bekannt, die sich gegen Modernisierungen entscheiden und an traditionellen Lebensweisen festhalten. Sie sprechen weiterhin Plautdietsch und führen ein Leben in eng verbundenen, religiös geprägten Gemeinschaften. Ihre Einzigartigkeit liegt darin, dass sie wirtschaftlich nach aussen integriert sind, sich aber bewusst sozial und kulturell abgrenzen.
Die Ausstellung mit Bildern des Fotografen Ephraim Bieri ist vom 16. April bis zum 10. Mai 2026 in der Wasserkirche Zürich zu sehen. Die Eröffnung findet am 16. April um 18 Uhr statt und gehört zur Veranstaltungsreihe «Demokratie im Fluss» der Reformierten Kirche Zürich.