Isabelle Dahinden berichtet über das Kunstprojekt, das 245 bronzene Dreiecke umfasst und das Ausbildungszentrum des Zivilschutzes in Sempach zieren soll. Diese symbolträchtigen Werke verbinden Geschichte, Symbolik und Zahlen des Zivilschutzes.
Der Künstler Markus Kummer aus Zug hat den Wettbewerb “Kunst und Bau” für dieses Projekt gewonnen, wie der Kanton Luzern mitteilt. Sein Entwurf «Trix» wurde von einer Jury Anfang März zur Ausführung bestimmt.
Es sind 245 bronzene Dreiecke geplant, die in 14 Räumen des Gebäudeensembles platziert werden sollen. Diese Installation greift das bekannte Symbol des Zivilschutzes auf und interpretiert es künstlerisch neu. Die Zahl der Dreiecke symbolisiert die maximale Dienstpflicht von 14 Jahren oder 245 Diensttagen.
Die Jury lobte die künstlerische Umsetzung sowie den Bezug zum Ort, zur Geschichte und Nutzung des Gebäudes, wie es in einer Mitteilung hervorgehoben wird. Der Wettbewerb ist Teil der Erneuerungsarbeiten auf dem Areal, bei denen das veraltete Ausbildungszentrum modernisiert werden soll. Dazu gehört die Sanierung des Instruktionsgebäudes und der Neubau eines Verwaltungsgebäudes.
Für den Wettbewerb und dessen Umsetzung stehen bis zu 200’000 Franken bereit. Der Kanton lud sechs Kunstschaffende aus der Zentralschweiz zum Wettbewerb ein, darunter neben Markus Kummer auch Lea Achermann, Barbara Davi, Rochus Lussi, Reto Scheiber und Anna-Sabina Zürrer.
Quelle: Medienmitteilung des Kantons Luzern.