Am Montag (20. April) ereignete sich ein Beben der Stärke 7,5 vor Honshus Ostküste in Japan, wie Reuters unter Berufung auf das Europäische Seismologische Zentrum berichtet. Das Epizentrum lag im Pazifischen Ozean bei einer Tiefe von zehn Kilometern. Auf der japanischen Erdbebenskala wurde die Stärke mit 5+ angegeben, wobei diese Skala bis zu 7 reicht.
Die Behörden haben vor Tsunami-Wellen gewarnt, die in den Präfekturen Iwate, Aomori und Hokkaido Höhen von bis zu drei Metern erreichen könnten. Erste Wellen sind bereits an Japans Küsten angekommen; die größte bisher gemessene Welle hatte eine Höhe von 80 Zentimetern, wie die nationale meteorologische Behörde mitteilte.
Premierministerin Sanae Takaichi gab bekannt, dass die Regierung eine Notfall-Taskforce eingerichtet hat und die Anwohner der betroffenen Gebiete zur Vorsicht aufgerufen wurden. «Wir untersuchen derzeit mögliche Schäden und Opfer», erklärte sie in Tokio.