Konstantin Kreibich berichtet über einen Vorfall in Kriens, bei dem ein Mann nicht nur während eines Hundeangriffs verletzt wurde, sondern danach auch noch getäuscht. Am Samstag, gegen 17 Uhr an der Bushaltestelle Feldmühle an der Obernauerstrasse, liefen zwei Jugendliche mit einem angeleinten Hund vorbei. Der Hund biss den Mann in den Arm, wie die Luzerner Polizei am Montag mitteilte.
Nach dem Vorfall riefen die beiden etwa 15-jährigen Kinder jemanden an; eine Frau erschien daraufhin. Sie gab sich als Schwester der Hundebesitzerin aus und tauschte Namen und Telefonnummern mit dem Opfer aus. Später stellte sich heraus, dass diese Angaben falsch waren.
Die Luzerner Polizei sucht nun Zeugen, um die echten Hundebesitzer zu ermitteln. Die Frau, die nach dem Vorfall erschien, wurde als mittelgross beschrieben, etwa 30 Jahre alt und mit hellbraunen bis dunkelblonden Haaren. Sie sprach Hochdeutsch. Über den Hund ist nur bekannt, dass es sich um einen mittelgrossen jüngeren Vierbeiner mit rotbraunem Fell handelt.
Verwendete Quellen: Medienmitteilung der Luzerner Polizei.