Das neue Restaurant im Zuger Brüggli-Areal, dessen Bau mit Kosten von zwölf Millionen Franken verbunden war, steht vor einer unbestimmten Schließung. Nachbarn haben das Vorhaben durch Einsprachen auf Eis gelegt. Wie die “Zuger Zeitung” berichtet, sind vier Einsprüche gegen die Öffnungszeiten und die Anzahl der Sitzplätze eingegangen.
Ursprünglich sollte das Restaurant Ende April seine Türen öffnen (zentralplus berichtete). Nun jedoch wird dies durch Einsprachen von vier Parteien aus dem Umfeld des Areals verhindert. Statt der geplanten 200 Sitzplätze und Öffnungszeiten bis 22 Uhr fordern die Nachbarn nur 50 Plätze und eine Schließung um 20 Uhr.
Der Pächter Sandro Casaulta äußerte seine Enttäuschung über diese Entwicklung. Unter den geänderten Bedingungen könne ein Restaurantbetrieb nicht rentabel sein, da er viele Gäste abschreiben müsste. Auch wenn ein konstruktives Gespräch mit einer der Einsprechergruppen geführt wurde, konnte keine Einigung erzielt werden. Casaulta plant zudem weitere Gespräche und hofft auf eine positive Entscheidung des Zuger Stadtrates, um den Betrieb so schnell wie möglich zu starten.
Casaulta ist überzeugt davon, dass ein bedienter Gastronomiebetrieb zur Sicherheit und zum sozialen Kontrollverlust im Brüggli-Areal beiträgt. Ohne Beobachtung könnte das Gebiet für Personen anziehend werden, die gegen Ruhezeiten verstoßen. An schönen Tagen besuchen bis zu 3000 Menschen den Bereich.