Nach Einschätzung der Vereinten Nationen könnte die andauernde Konfliktsituation im Iran über 30 Millionen Menschen weltweit in die Armut stürzen. Die Hauptursachen dafür sind Engpässe bei Benzin, Diesel und Düngemitteln, wie das Entwicklungsprogramm der UNO bekannt gibt.
Normalerweise werden ein Drittel des globalen Düngemittelangebots über die Strasse von Hormus transportiert. Der Verlust dieser Lieferungen könnte die Ernteerträge in den kommenden Monaten erheblich beeinträchtigen, was zu einer akuten Ernährungsunsicherheit führen dürfte.
Zudem sind aufgrund gestiegener Kosten Mittel für humanitäre Hilfe knapp geworden. Dies zwingt zu Kürzungen in Krisengebieten wie dem Sudan, dem Gazastreifen und der Ukraine.