Etwa 2’000 Mitarbeiter des Kantons Genf haben sich gegen geplante Budgeteinsparungen ausgesprochen und demonstriert. Ein vorheriger halbtägiger Streik wurde von den Angestellten gemeinsam mit Gewerkschaften durchgeführt.
Die Protestaktion richtet sich gegen den im Jahr 2026 vorgesehenen Kantonsbudgetentwurf, der laut Gewerkschaftsangaben keinen Teuerungsausgleich beinhaltet und somit zu Lohnverlusten von bis zu fünf Prozent führen könnte.
Derzeit verwendet Genf ein provisorisches Budget, nachdem das Parlament im Dezember den ersten Entwurf abgelehnt hatte. Der neueste Vorschlag zeigt ein Defizit von fast 600 Millionen Franken auf. Weitere Protestaktionen sind für den 7. Mai geplant.