In einer Sitzung am Dienstag traf der Zuger Grosse Gemeinderat (GGR) mehrere wichtige Beschlüsse. Unter anderem genehmigte er Investitionen in zwei Spielplätze sowie die Finanzierung des ETH-Projekts im Tech Cluster Zug mit 27,5 Millionen Franken. Ungeklärt bleibt jedoch die Planung des neuen Stadtteils Äussere Lorzenallmend.
Der GGR stimmte einstimmig der Sanierung und Neugestaltung des Spielplatzes Schnäggeloch zu, wofür 350’000 Franken bereitgestellt wurden. Dieser Ort im Loretoquartier benötigt dringende Modernisierungen, um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden. Ebenso wurde ein Betrag von 352’000 Franken für die Sanierung und provisorische Umgestaltung des kritisierten Rigiplatzes bewilligt.
Zudem sprach sich der GGR ohne Widerspruch dafür aus, dem ETH-Projekt im Zeitraum von 2027 bis 2039 insgesamt 27,5 Millionen Franken zur Verfügung zu stellen. Ziel ist die Zusammenarbeit zwischen ETH-Studentinnen, Lernenden und Firmen.
Die Anträge der GLP auf einen Wohnvorrang für StadtzugerInnen im Rahmen der Bebauungspläne B bis E der Lorzenallmend wurden abgelehnt. Ein anderer Punkt kam mit der Forderung nach weiteren Abklärungen zum Heilkräutergarten, welcher einstimmig angenommen wurde.
Das Energieförderprogramm 2026 der Stadt Zug bleibt bestehen; hierfür steht für die Jahre 2026 bis 2029 erneut ein Kredit von 3,2 Millionen Franken zur Verfügung. Der Bericht dazu wurde nach Ablehnung eines SVP-Antrags zur Kenntnis genommen.
Zusätzlich beschäftigte sich der Rat mit älteren Vorstößen und Berichten. Unter anderem diskutierte man die künftige Nutzung von Sportflächen, die Kommunikation von Angeboten für ältere Menschen sowie ein neues Veloverleihsystem in Zusammenarbeit mit anderen Zuger Gemeinden. Der Zwischenbericht zum Veloprojekt wurde ablehnend zur Kenntnis genommen.
Zum Abschluss der Sitzung vereidigte man Marco Knobel (ALG-CSP) als neues Ratsmitglied.