Im ersten Quartal meldet die UBS einen Gewinn von über 3 Milliarden US-Dollar, was Analysten positiv überrascht. Im Gegensatz zu den geschätzten 2.43 Milliarden lag der Vorsteuergewinn bei beeindruckenden 3.84 Milliarden Dollar und erhöhte sich um 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bereinigt um Integrationskosten stieg dieser auf 3.99 Milliarden (+54 %). UBS-Chef Sergio Ermotti hebt die operative Stärke der Bank hervor, getrieben durch Marktvolatilität und vermögende Kundinnen und Kunden, was sich in signifikanten Gewinnen aus Aktienhandel und Portfolio-Umschichtungen niederschlug.
Die Neugeldzuflüsse von 37 Milliarden US-Dollar unterstreichen das anhaltende Vertrauen in UBS. Die Integration der Credit Suisse verläuft planmässig, unterstützt durch ein erfolgreiches Kostensenkungsprogramm. Investoren sehen eine komfortable Ausgangslage dank starker Ertragskraft und geplanter Aktienrückkäufe im Jahr 2026.
Die regulatorische Debatte um strengere Eigenmittelvorschriften in der Schweiz bleibt angespannt. Der Bundesrat hat Vorschläge gemacht, deren Umsetzung nun dem Parlament obliegt. Die UBS beteiligt sich konstruktiv und setzt auf ihre globale Präsenz.
Erträge stiegen um 13 Prozent auf 14.24 Milliarden Dollar, während der Aufwand stabil blieb. Das Kosten/Ertrags-Verhältnis verbesserte sich deutlich auf 70.2 Prozent bereinigt. Im Kerngeschäft wurden 37 Milliarden US-Dollar an Nettoneugeldern erzielt, trotz einem Rückgang der verwalteten Vermögen.
UBS-Chef Sergio Ermotti äussert Zufriedenheit mit dem Quartalsergebnis und unterstreicht das Ziel, die finanziellen Meilensteine von 2026 zu erreichen. Trotz strengerer Kapitalvorschriften setzt UBS Aktienrückkäufe im Wert von 3 Milliarden Dollar bis zum zweiten Quartal 2026 fort.
Die Integration der Credit Suisse schreitet voran, mit erzielten Kosteneinsparungen von rund 0.8 Milliarden seit Beginn des Restrukturierungsprozesses und einem Ziel von insgesamt 13.5 Milliarden bis Jahresende. Die Bank bleibt optimistisch hinsichtlich der Marktstabilität im zweiten Quartal, trotz anhaltender Risiken durch geopolitische Spannungen.