Italienische Regionen und das schweizerisch-italienische Consorzio del Ticino haben sich darauf geeinigt, den Wasserstand des Lago Maggiore um bis zu 15 Zentimeter anzuheben. Diese Anpassung soll es ermöglichen, jährlich etwa 30 Millionen Kubikmeter zusätzliches Wasser bereitzustellen. Die erhöhte Wasserverfügbarkeit ist vorrangig für die Landwirtschaft in der Poebene gedacht, die unter zunehmender Trockenheit leidet. Diese Maßnahme benötigt keine neuen Bauvorhaben und wird als Anpassungsstrategie an den Klimawandel betrachtet. Dabei sollen alle umweltpolitischen und sicherheitsrelevanten Bestimmungen streng eingehalten werden, was auch aufgrund der schwierigen Situation bei Wasserreserven von Bedeutung ist.