Die US-Notenbank hat den Leitzins erneut bei 3,50 bis 3,75 Prozent belassen, was die dritte aufeinanderfolgende Zinspause darstellt. Diese Entscheidung fällt auch unter Druck von Präsident Donald Trump, der wiederholt eine Senkung gefordert hat.
Hintergrund der Zinsschonung ist die ansteigende Inflation, verstärkt durch den Konflikt im Nahen Osten und die Sperre der Straße von Hormus, welche zu steigenden Energiepreisen führen. Diese Faktoren erschweren eine Lockerung der Geldpolitik und tragen zur Verunsicherung bei.
Die jüngste Zinssitzung könnte die letzte unter dem Vorsitz von Jerome Powell gewesen sein, da im Vorstand Uneinigkeit über den weiteren Kurs herrscht. Beobachter gehen davon aus, dass auch der Nachfolger eine vorsichtige Geldpolitik verfolgen wird und der Druck bestehen bleibt.