Seit dem 17. April ist die Gondelbahn Engelberg-Trübsee aufgrund eines Felssturzes außer Betrieb. Die Titlis Bergbahnen rechnen mit einer Wiederaufnahme des Betriebs am kommenden Wochenende, wie aus ihrer Medienmitteilung hervorgeht.
Nach dem Bergsturz wurden zwei Felsen in einer Engstelle festgestellt, die den Betrieb blockierten. Obwohl die Infrastruktur unbeschädigt blieb, wurde der Betrieb als Vorsichtsmaßnahme eingestellt. Passagiere mussten eine Ersatzroute nutzen, was zu langen Wartezeiten führte.
Um den Verkehr wieder aufzunehmen, haben die Titlis Bergbahnen durch Spezialisten kontrollierte Sprengungen am Montag und Dienstag der letzten beiden Aprilwochen durchgeführt. Diese Maßnahmen zielten darauf ab, das Risiko weiterer Felsbewegungen zu minimieren. Vor den Sprengungen wurden gefährdete Bereiche von Felsen gereinigt und instabile Partien entfernt.
Die Zerkleinerung der Felsblöcke verlief planmäßig und ohne Zwischenfälle, sodass sie erfolgreich aus dem Engpass entfernt werden konnten. Derzeit laufen abschließende Kontrollen im Rutschgebiet, um den sicheren Betrieb zu gewährleisten.
Einsatzleiter Martin Käslin koordinierte die Maßnahmen nach dem Felssturz unterhalb Trübsee. Die Bergbahnen werden weiterhin die betroffenen Bereiche überwachen und bei Bedarf zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergreifen.