Alessandro «Alex» Zanardi war zwischen 1991 und 1999 Teil der Formel-1-Welt, wo er bei über 40 Rennen für Teams wie Lotus und Williams antrat. Nach dem Ende seiner Karriere in der Formel 1 verunglückte er 2001 schwer während eines Boxenstopp-Manövers im Champ-Car-Rennsport auf dem Lausitzring, wobei ihm die Amputation beider Beine folgte.
Später begann Zanardi mit Para-Radsport und errang bei den Paralympischen Spielen in London 2012 sowie Rio de Janeiro 2016 vier Gold- und zwei Silbermedaillen im Handbiken. Sein Leben war jedoch weiterhin von Herausforderungen geprägt: Im Jahr 2020 verlor er bei einem Benefizrennen in der Toskana die Kontrolle über sein Handbike, kollidierte mit einem Lastwagen und zog schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen nach sich. Er befand sich daraufhin für längere Zeit in Lebensgefahr.
Zu den Umständen seines Todes äusserte sich die Familie nicht im Detail, lediglich mit den Worten: «Alex ist friedlich eingeschlafen», informierten sie darüber.