Zum 50-jährigen Jubiläum wird der renommierteste Preis der Schweizer Showszene am 2. Mai 2026 zum fünften Mal verliehen. Hier sind fünf interessante Fakten zu diesem bedeutenden Ereignis.
Im Jahr 1974 wurde Hazy Osterwald als Erster mit dem Prix Walo geehrt, damals noch in der einzigen Kategorie des Publikumslieblings. Seit 1994 gibt es diverse Auszeichnungen in mehreren Sparten. Osterwald erhielt zudem 2001 den Ehren-Prix Walo.
Francine Jordi ist die Rekordhalterin mit fünf Auszeichnungen, dreimal als Publikumsliebling (1999/2000, 2002 und 2005). Auch Schmirinskis (1997 und 2001) sowie Divertimento (2009 und 2014) konnten mehrmals gewinnen. In den vergangenen drei Jahren ging die Auszeichnung des Publikumslieblings an SRF-Persönlichkeiten: Fabienne Gyr (2022), Mona Vetsch (2024) und Röbi Koller (2025).
Ein unvergesslicher Moment war, als Melanie Oesch 2017 beim 43. Prix Walo fragte: «Het öpper üsre Vätu gseh?», da ihr Bruder Hansueli von der Gruppe “Oesch’s die Dritten” nicht anwesend sein konnte.
Monika Kälin leitet seit 1998 als Präsidentin die Verleihung. Ihre humorvollen Auftritte, wie das fast Kleid verlieren im Jahr 2014, sind legendär. Ihr Vater Walo Linder, zusammen mit vier Kollegen, ins Leben gerufen hatte den Prix Walo bereits 1974.
Ursprünglich gab es von 1974 bis 1983 nur eine Kategorie: Publikumsliebling. Mit dem Ehren-Prix Walo kam ab 1983 eine weitere hinzu, und seit 1994 werden Preise in unterschiedlichen Sparten vergeben, darunter Film-Produktion, TV-Produktion, Pop/Rock-Band, Gesang, Volksmusik, Country, Newcomer, Kabarett/Comedy, Bühnen-Produktion und Schauspieler. Bis heute wurden 344 Auszeichnungen verliehen.
Die Gründungsidee entstand an einem Sommerabend 1974 in Zürich bei einem Feierabendbier von fünf Herren: Walo Linder, André Berner, Dr. Hans Gmür, Walter Grieder und Dr. Jack Stark, wobei letzterer als einziger Überlebender dieser Gründungsrunde gilt.
1998 übernahm Monika Kälin das Erbe ihres Vaters Walo Linder, nach dem der Preis auch benannt ist. Die erste Trophäe stammt von Urs Furrer, die aktuelle vergoldete Version wurde von Rolf Knie entworfen.
Tagesschau, 2.5.2026, 19:30 Uhr