Valeria Wieser berichtet von einem überraschenden Ende eines neuen Velowegs im Kanton Zürich, der direkt an der Grenze zu Zug aufhört. Dies führt bei mehreren Radfahrern zu Verwunderung und Forderungen nach Verbesserungen. Die zuständige Baudirektion zeigt sich jedoch beruhigend.
Der Frühling lockt die Zuger Bevölkerung mit seinem angenehmen Wetter dazu, ihre Räder aus dem Keller zu holen und eine Tour ins idyllische Säuliamt zu unternehmen. Ein Leserreporter von zentralplus staunte nicht schlecht, als er den neuen Weg von Uerzlikon in Richtung Baar entdeckte. Seit einigen Monaten führt neben der 80er-Zone der Baarerstrasse ein breiter und separater Veloweg, was besonders angenehm ist, da die Strasse oft stark befahren wird.
Die Fahrt auf diesem Weg bietet einen intensiven Eindruck des Kantönligeists. Doch das Hochgefühl endet abrupt kurz vor der Kantonsgrenze. Der Veloweg führt plötzlich in eine Strassenführung ohne Velostreifen weiter Richtung Baar.
Auf der Plattform «Bikeable.ch», wo Veloweg-Mängel schweizweit gemeldet werden können, äußern sich mehrere Radfahrer kritisch über diesen plötzlichen Wechsel. Die Probleme bestehen nicht nur seit dem Ende des Zürcher Wegs 2025 fort; viele wundern sich auch über die fehlende Fortsetzung auf der Zuger Seite.
Die gute Nachricht: Laut der Zuger Baudirektion sind die Kantone im Austausch. Der Zuger Kantonsingenieur Marc Amgwerd teilte mit, dass geplant ist, den Rad- und Fussweg bis zur Kreuzung Gulmmatt zu verlängern. Zusätzlich soll zwischen dieser Kreuzung und der Kantonsgrenze Richtung Kappel am Albis ein neuer Weg gebaut werden. Der Bau könnte laut Planung 2031 beginnen.
Verwendete Quellen:
– Schriftliche Anfrage bei der Zuger Baudirektion
– Information des Kantons Zürich zu Bauarbeiten
– Augenschein Strassenprogramm des Kanton Zug
– Eintrag auf Bikeable.ch