SRF-Kulturredaktorin Ellinor Landmann beschreibt es als einen ungewöhnlichen Vorgang, dass das Gemälde nun den Erben von Martha Nathan zurückgegeben wird. “Es ist überraschend, dass dieser Fall in der als sicher geltenden Schweiz auftritt”, äußert sich Landmann. Seit 1933 florierte der Schweizer Kunstmarkt und viele Bilder wechselten hier Besitzer. Die Stiftung hat nun entschieden, das Hodler-Gemälde zurückzugeben, obwohl es nicht in Nazideutschland geraubt wurde, sondern von Martha Nathan in der Schweiz verkauft worden war. Landmann betont: “Die Verfolgung endet nicht an der Grenze der Schweiz.”