Auf einem Kreuzfahrtschiff im Atlantik ist ein Ausbruch des selten auf Menschen übertragbaren Hantaviruses gemeldet worden. Die Hauptübertragungsweise erfolgt durch den Kot oder Urin von Nagern, die das Virus tragen. Infizierte zeigen Symptome, die einer Grippe ähneln: Fieber, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen und Kopfschmerzen. Betroffene leiden zudem zeitweise unter Sehstörungen sowie Nieren- und Lungenversagen. Eine direkte Behandlung des Virus ist nicht möglich; medizinische Maßnahmen konzentrieren sich auf die Symptome, während bei Organversagen eine Transplantation erforderlich sein kann.