Aktuell setzen Fichten und Föhren eine enorme Menge an Pollen frei. Diese Bäume verlassen sich nicht auf Insekten für die Bestäubung, sondern produzieren große Mengen an Pollenkörnern. Der Wind hebt diese feinen Körner auf und verteilt sie über weite Flächen, um so eine Fernbefruchtung zu ermöglichen.
Die gelblichen Staubwolken, die sich über den Baumkronen bilden, erscheinen imposant, sind aber im Vergleich zu anderen Pollenarten weniger problematisch. Die großen Körner können tief in die Atemwege nicht eindringen, obwohl sie aufgrund ihrer Menge die Schleimhäute mechanisch reizen können.
In Gewässern sammeln sich diese Pollen an und erzeugen einen auffälligen Farbkontrast.
Auf Oberflächen wie Solarpanels, Autos und Fensterscheiben sind sie weniger willkommen. Dort bilden sie eine hartnäckige Staubschicht, die den Ertrag von Solaranlagen signifikant mindern kann.